Archiv von April 2007



Inliner

M.: Ist dir langweilig?
J.: Ja, irgendwie schon
M.: Na wonach ist dir denn?
J.: Hmm … mir wäre nach radfahren. Das Wetter ist fantastisch und ich habe Bewegungsdrang.
M.: Nee, radfahren geht nicht. Ich hab so Bauchschmerzen und außerdem fahre ich nicht so gerne Rad.
J.: Was machst du denn gern?
M.: Ich fahre lieber Inliner. Hast du denn welche?
J.: Nein, hab ich nicht
M.: Na dann müssen wir dir welche kaufen

So oder so ähnlich muss es sich zugetragen haben bevor ich heute mit der Herzdame im Geschäft stand und verschiedene Inliner probierte. Die Auswahl war eher begrenzt, da ich ja auch ein wenig auf den Geldbeutel achten muss.
Die Herzdame und ich wollen am 1. Mai mit den Dingern fahren und so schwer kann das ja nicht sein. Da ich frei und sie Frühschicht hat, habe ich zumindest den Vorteil, dass ich üben kann bis sie heimkommt. Aber ich freu mich schon drauf und frage mich, warum ich mir nicht schon früher welche angeschafft habe, als Kind bin ich auch gern mit den Rollschuhen gefahren.

Geposted am: Montag, 30. April 2007
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Blogbitch

blogbitch

Blogbitch in Action

Geposted am: Montag, 30. April 2007
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Kurztrip

Man gehe einfach mal auf Google Maps. Startort Zürich, Zielort New York. Kurz warten und die Reiseroute durchschauen.
Mein Favorit ist Punkt 25. Wenn man den erst mal hinter sich hat, sollte das Gröbste geschafft sein …

Geposted am: Sonntag, 29. April 2007
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Nordisch gelaufen

Früher habe ich aus dem Fenster gesehen und gelacht, wenn die Nordic Walker unten auf der Straße an dem Haus vorbeiliefen, in dem ich wohnte.
Ich musste auch lachen als ich von Trainern für Nordic Walking hörte. Was wollten die einem denn beibringen? Wie man geht, mit Skistöcken in der Hand???
Es müsste in etwa zu der Zeit gewesen sein, als wir im Training zur Erwärmung liefen und auch aktiv gingen. Aktives Gehen hält den Puls oben und man kühlt nicht ab. Es gibt tatsächlich einen Unterschied zwischen Aktives Gehen und Schlendern.
Ich habe irgendwann mal angefangen zu verstehen, was Nordic Walking ist, warum man das macht und welchen Sinn es erfüllt. Wenn man es also richtig betreibt, ist das wie ein Training auf einem Crosstrainer.
Jetzt ist der Frühling da, die Sonnenstrahlen bescheren uns schöne Tage und ich habe das Verdeck schon wieder aufgerissen um die Sonnenstrahlen zu genießen. Die Motorradfahrer machen die Straßen unsicher, überall Radfahrer, Inliner und die Nordic Walker, die quatschend am Straßenrand ihre Stöcke hinterherziehen. Leute das ist nur albern. Wenn man sich sportlich betätigen möchte, dann sollte man dies auch mit dem nötigen Ernst betreiben. Das wäre so als wenn Formel 1 Fahrer mit 60 km/h üer die Strecke rasen und sich freundlich vorbeiwinken. Fußballspieler stehen auf dem Platz und kicken sich gegenseitig den Ball zu ohne sich wirklich zu bewegen, während der Torwart im Tor liegt und mit einer Pusteblume spielt.

Geposted am: Sonntag, 29. April 2007
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Movie Maniac

Ich hab auch kreative Kollegen:

DirectManiac

Und manchmal wünschte ich mir, ich wüsste nicht womit meine Kollegen ihre Freizeit vertreiben

Geposted am: Samstag, 7. April 2007
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Zum Dritten

Nach einem ruhigen Fernsehabend die frohe Kunde: Shrek der Dritte kommt noch in diesem Jahr ins Kino. Bis jetzt waren Fortsetzungen ja selten von Erfolg gekrönt, aber bei Shrek war das anders, zumindest fand ich den Zweiten genauso gelungen wie den Ersten. Ich bin gespannt.

Shrek der Dritte

Geposted am: Freitag, 6. April 2007
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Rüstiger Rentner

Ich kenne da jemanden, der jemanden kennt, dessen Bruders Schwester in einem Altenheim arbeitet. Altenheim klingt schon übel, in heutigen Zeiten heißt das ja schließlich Seniorenzentrum. Diese Person, nennen wir sie Anna*, erzählt mir hin und wieder von ihrer Arbeit. Manchmal erzählt sie mehr als mir lieb ist. Ihr wisst bestimmt was ich meine und wenn nicht, dann hört euch mal Dinge von denen von den Ärzten an.
Manchmal frage ich mich, ob ich das denn überhaupt alles wissen will oder ob es nicht besser wäre, nichts zu wissen. Das dürfte in etwa das Gleiche sein, wie mit größeren Fastfoodketten. In meinem Abiturjahrgang waren Einige die beim großen M jobbten und wenn die so aus dem Nähkästchen plauderten, schwor man sich, nie wieder einen solchen Laden zu betreten.
Aber bei den Restaurants kann man sich ja noch aussuchen, welches man betritt. Wenn man jedoch alt und möglicherweise dement ist, sieht die Welt schon wieder anders aus. Man entscheidet sich ja nicht freiwillig in ein solches Heim zu gehen. Diese Entscheidungen werden ja freundlicherweise von dem Rest der Verwandtschaft abgenommen. Die schieben ihre Alten dann in so ein Seniorenzentrum ab und besuchen sie ein bis zweimal im Monat.
Anna mag die Wochenenden nicht. An diesen kommen die Verwandten und gehen ihr auf die Nerven und in diesen wenigen Stunden, wo sie zu Besuch sind, sind sie der Meinung die ganze Fürsorge seit dem letzten Besuch nachzuholen. Anna wird dann mit tausend Fragen gelöchert und ihr wird erzählt, was wer am liebsten mag, gern anzieht oder gern zu sich nimmt. Das nervt Anna, schließlich ist sie nahezu täglich mit den Bewohnern in Kontakt, sie weiß, was wer wie mag.
Anna ist aber auch verärgert. Verärgert über die Mißstände in den Pflegeheimen. So ein Pflegeheim ist ja keine wohltätige Institution, sondern viel mehr ein wirtschaftliches Unternehmen. Bewohnern werden Pflegestufen zugewiesen und diese sollte natürlich möglichst hoch sein. Je höher die Pflegestufe, umso mehr Geld bekommt das Haus. Aber es ändert sich nichts. Wenn die Pflegestufen erhöht werden, wird trotzdem nicht mehr Personal eingestellt oder besser auf die einzelnen Bewohner eingegangen. Es ändert sich einfach nichts. Aber gespart wird ja nicht nur an den Bewohnern und der Fürsorge für diese. Gespart wird ja auch an Materialien und Dingen die Anna für ihre tägliche Arbeit braucht. Selbst wenn es dabei um die Gesundheit der Angestellten geht.
Glücklicherweise gibt es ja noch die Heimaufsicht. Das sind die Herren und Damen, die überraschend mal vorbeischauen, ob auch alles wirklich rechtens ist. Über solche Kontrollen muss ich ehrlich gesagt schmunzeln, als ich im Autohaus arbeitete, kam ein Meister und sagte, dieser Wagen ist ein Testfahrzeug. Also wusste der Mechaniker schon im Vorfeld, dass er sich besonders bemühen musste. Ich glaube, dass die entsprechenden Leute, in entsprechenden Positionen schon wissen, wann so eine Heimaufsicht kommt. Trotzdem fürchtet sich Anna immer ein wenig davor. Die kontrollieren dann alles ganz genau und wenn denen etwas nicht passt, muss Anna Rede und Antwort stehen. Das macht sie natürlich nicht gern. Besonders unangenehm ist es dann wenn sie sich für Fehler Unachtsamkeiten ihrer Kollegen verantworten muss. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum Anna das tun muss. Sie ist eine examinierte Krankenschwester und in ihrer Schicht sind dann meist nur Pflegehelfer. Also ist sie der ranghöchste Offizier.
Anna ist oft müde. Von vielen Seiten hört sie, dass man sie bewundere, für das was sie tue. Aber niemand sieht wie es ihr nach der Arbeit geht, wenn sie Schmerzen hat, weil der Job körperlich sehr anstrengend ist. Auch ich bewundere Anna dafür. Gerade mit solchen Menschen zu arbeiten, bedeutet auch, mit dem Tod zu arbeiten. Hört sich vielleicht extrem an, aber die wenigsten Bewohner verlassen ein Seniorenzentrum mit Puls.
Ich möchte auch nie in die Situation kommen, einen Teil meiner Familie oder der Familie der Herzdame in ein Heim geben zu müssen. Aber was wenn doch?
Ich hoffe, dass ich nie diesen Punkt in meinem Leben erreiche, an dem mich meine Kinder oder meine Frau in ein Heim geben, weil ich so pflegebedürftig bin, dass es zu Hause und allein nicht mehr geht. Ich habe mir fest vorgenommen, ein rüstiger Rentner zu werden.

* Name geändert

Geposted am: Sonntag, 1. April 2007
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Diese Domain ist gesperrt

Manchmal ist es echt verrückt. Mein Web musste gesperrt werden, da darüber eine enorme Zugriffszahl auf den Server zu verzeichnen war und diese wiederum Selbigen nahezu lahmlegte.
Der erste Gedanke war der einer Sicherheitslücke, also habe ich WordPress auf den aktuellsten Stand gebracht. Trotzdem musste die Seite ein weiteres Mal gesperrt werden, da sich das wiederholte.
Ich bitte also den geneigten Leser um Verzeihung, wenn die Seite nicht zu erreichen war. Aber seit euch gewiss, ihr habt nix verpasst.

Geposted am: Sonntag, 1. April 2007
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