Beiträge getagged mit ‘Maus’



Torte

Liebste Nele,

auch in diesem Jahr hat sich Deine Mama wieder ordentlich ins Zeug gelegt und eine wunderschöne Geburtstagstorte gekocht gebacken gekauft.
Nachdem Du Deine erste Torte verschlafen hast, hast Du Deine heutige, wie auch schon Deine Zweite, verschmäht. Aber das ist in Ordnung, denn ehrlicherweise sah sie schöner aus, als sie geschmeckt hat.
Ich hoffe, Du hattest einen schönen Geburtstag und viel Freude.

In Liebe, Dein Papa

Geposted am: Sonntag, 12. Dezember 2010
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Zum Dritten


Ein weit´res Jahr ist nun vorbei
Und unsere Maus wird heute Drei
Und macht sie auch manch schlimme Sachen
Erfreut uns stets ihr fröhlich Lachen

Doch nicht nur uns erfreut sie sehr
da gibt es Kinder noch viel mehr
Denn in die Krippe geht sie nun
da gibt es immer viel zu tun

Spielen, Basteln und auch Singen
Kann ihr immer Freude bringen
Und das Tanzen mag sie sehr
Sie tanzt herum und immer mehr

Für uns bist du der Superstar
Wir freu´n uns auf das nächste Jahr
Da wird unsere Maus dann Vier
Und wir feiern wieder hier.

Geposted am: Sonntag, 12. Dezember 2010
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Ab, über die Mauer

In den letzten Wochen und Monaten war die Post, welche wir hier erhielten in den meisten Fällen mit nur ausreichender Freude behaftet, natürlich möchte ich die hier eingeflogenen Pakete und Päckchen mal der Ausnahme zufügen und beschränke mich eher auf Briefe, welche wir von Behörden oder Versicherungen erhielten. Nun sollte es gestern einmal anders sein.

Da die Maus im kommenden Dezember schon 3 (drei !!!) Jahre jung sein wird, liegt natürlich der Wunsch nahe, ihre Integration mittels regelmäßiger Besuche in einem Kindergarten zu fördern. Auf den ersten Blick schien das gar nicht einfach, denn bereits bei ersten Telefonaten wurde klar, dass viele Tagesstätten keine behinderten Kinder aufnehmen wollten und das obwohl sie die Maus noch nicht einmal kennengelernt hatten.
Wir entschieden uns die Maus zum Einen in einem Regelkindergarten und zum Zweiten in einem integrativen Kindergarten anzumelden. Die Aussicht auf einen Kindergartenplatz im integrativen Kindergarten wurde uns allerdings recht schnell genommen, da die Anmeldungen auf einen heilpädagogischen Platz deutlich über den verfügbaren freien Plätzen liegen. Aber Glück im Unglück, denn in diesem Jahr würde eine integrative Kinderkrippe eröffnet und wir erhielten für die Maus bereits eine inoffizielle Zusage, da der Bedarf an heilpädagogischen Krippenplätzen nur sehr gering sei.

Gestern erhielten wir dann einen Brief des Regelkindergartens mit der Mitteilung, dass man sich sehr freue, die Maus ab September im selbigen zu begrüßen.
Na wir haben uns erst mal gefreut!
Die Maus wird also ab September, wie ein großes Mädchen, in den Kindergarten gehen. Besonders freuen wir uns, dass es ein Regelkindergarten ist und weil wir die Maus ab September nur noch über diese Mauer schubsen müssen =)

Das Bild ist von unserer Terasse aus aufgenommen und das Gebäude hinter der Mauer ist der Kindergarten.

Geposted am: Sonntag, 18. April 2010
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An Neujahr wieder daheim

Die Maus und ich blieben also an Silvester im Krankenhaus, während die Herzdame wieder nach Hause fuhr. Wir haben also unser Einzelzimmer bezogen und uns häuslich eingerichtet.
Noch während die Herzdame anwesend war, habe ich mir mein Abendessen aus der Krankenhauscafeteria geholt. Um dorthin zu gelangen musste ich mir einen Kittel überziehen und einen Mundschutz anlegen. Die Schwester versicherte mir, ich wäre nicht der Einzige der so durch´s Haus rennt. Um in die Cafeteria zu gelangen verlässt man die Station und läuft in Richtung Haupteingang, dort wo sich auch die Wartehalle für die Notfälle befindet. Natürlich war es dort proppevoll und ich kam mir selten so beobachtet und angestarrt vor. Kurz vor der Wartehalle biegt man dann in das Treppenhaus ab um eine Etage tiefer selbiges wieder zu verlassen. Natürlich war ich der Einzige der in einer solchen Aufmachung dort sein Essen einsammelte. Nachdem ich alles auf das Tablet geschoben habe, machte ich mich mit meiner Beute wieder in Richtung Krankenzimmer, die Treppe hinauf, vorbei an den Wartenden der Notaufnahme und selbst die Stationsschwestern schienen mich bescheuert anzusehen.
Jedes Mal wenn ich das Zimmer verlassen wollte, egal wohin, musste ich diesen Kittel und den Mundschutz anziehen und egal wann ich in der Cafeteria oder überhaupt außerhalb des Zimmers war, habe ich nie jemanden gesehen, der auch nur ansatzweise so bescheuert aussah wie ich.
Da die Maus einen turbolenten Tag hinter sich hatte und tagsüber kaum schlief, sind ihr abends sehr schnell die Augen zugefallen und auch ich habe mich, nachdem die Herzdame nach Hause gefahren war, dann gleich hingelegt und ein paar Podcasts später das Licht ausgemacht.
Um 0:00 bin ich dann von der Böllerei wach geworden, aber relativ schnell wieder eingeschlafen. Normalerweise bin ich ja mit einem tiefen Schlaf gesegnet, aber in der letzten Nacht bin ich vielfach wach geworden, durch die Böllerei, vier oder fünf Besuche der Nachtschwester, wenn Nele wach war oder als mich um halb das Tropfgestänge anschrie, weil die Flasche leer war, die dann prompt von der Nachtschwester gewechselt wurde. Entgegen meiner aktuellen Gewohnheiten, war ich heute schon vor der Maus wach.
Nach der Visite war ich heilfroh, als ich vernahm, dass wir eventuell heute schon wieder heim könnten, was dann tatsächlich auch so war.
Ich dachte immer es könnte mir nichts ausmachen, für die Maus mit ihr im Krankenhaus zu bleiben, aber ehrlich gesagt ist das schwieriger als ich erahnte. Nicht weil es mir schwerfällt die Maus dort zu betreuen, vielmehr weil mich Krankenhäuser so mürbe machen. Es ist bedrückend und es macht mich traurig die Maus unglücklich zu sehen. Man hat so richtig gemerkt, dass ihr die Bewegung und auch frische Luft fehlt. Später als sie sich die Infusionsnadel selbst entfernt hatte fing sie langsam wieder an wieder durch das Zimmer zu toben und man sah wie es ihr von Minute zu Minute besser ging.
Man bin ich froh wieder daheim zu sein …

Und euch allen an dieser Stelle noch ein gesundes neues Jahr!

Geposted am: Freitag, 1. Januar 2010
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Der letzte 2009

Eigentlich fing doch das Jahr ganz gut an. Beförderung mit Gehaltserhöhung und alle erfreuten sich bester Gesundheit.
Bis zum Jahresende gab es dann drei Monate Insolvenzgeld und zwei Monate Arbeitslosengeld und das Highlight der letzten Monate war der Black Monday.
Aber eigentlich soll dies hier kein Rückblick sein.

Nun, nachdem die Maus jetzt schon den dritten Tag in Folge hohes Fieber hatte und heute Morgen so gar nicht in die Gänge kam beschlossen wir heute mal wieder nach LA ins Kinderkrankenhaus zu fahren. Heute gab es dann ein bissl mehr als die Standarduntersuchung, das volle Programm, mit Blut abnehmen und so. Anschließend teilte man uns mit, dass es sinnvoll wäre, die Maus hierzubehalten und das Flüssigkeitsdefizit mittels Infusion auszugleichen. Wohlwissend dessen, hatten wir die gepackte Tasche schon dabei und da die Herzdame über Nacht auch nicht so recht wusste wie sie auf dem Klo sitzen sollte, bleibe ich mit der Maus also im Krankenhaus, während sich die Herzdame zu Hause auskuriert.
Aber unbedingt muss ich der Herzdame an dieser Stelle noch danken, denn hätte sie nicht auf den Schweinegrippentest bestanden, lägen die Maus und ich jetzt nicht unter Halbquarantäne in einem Einzelzimmer.
Die Maus schläft schon und ich werde wohl auch bald das Licht löschen, so wünsche ich eine gute Nacht und euch einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesundes neues Jahr.

Geposted am: Donnerstag, 31. Dezember 2009
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Geburtstagstorte

Liebste Nele,

nachdem Du ja im letzten Jahr Deine Geburtstagstorte verschlafen hast, warst du zu Deinem heutigen Ehrentag quietschfidel.
Dennoch hielt sich Deine Begeisterung auch heute für die Torte in Grenzen und essen wolltest Du davon auch nichts. Aber dennoch wollen wir sie hier im Bild festhalten und alle neidisch machen, die heute nicht dabei sein konnten.
Ich glaube, Du hattest heute viel Freude und soviel wie heute, bist Du bisher noch nicht allein gelaufen, darüber haben wir uns alle sehr gefreut.
Nun wollen wir Deinen Geburtstag noch in Ruhe ausklingen lassen.

In Liebe, Dein Papa

Geposted am: Samstag, 12. Dezember 2009
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Zum Zweiten

Ach was war das für ein Jahr
und was alles geschehen war
Du hast so viel Neues gelernt
zum Beispiel den Pops vom Boden entfernt
Und fielen die ersten Schritte auch schwer
so werden es sicher noch mehr

Unsere Maus wird heute zwei
drum gibt’s Geschenke vielerlei
Puppen, Torte, Teddybär
Kleidung, Spielzeug und noch mehr
Alles das bekommt sie heut,
wir hoffen doch, dass sie sich freut.

Bringst du Freude in unser Leben
gern möchten wir dir alles geben
Wir wünschen Dir aus tiefster Seele
dass Dir im Leben niemals fehle
Liebe, Glück, Gesundheit, Mut
denn gehen soll´s Dir immer gut

Das zweite Jahr war schnell vorbei
im nächsten wirst du dann schon Drei
Bald bist du eine große Maid
darum versprechen wir Dir heut
Eines ändert sich wahrlich nich,
egal was kommt, wir lieben Dich!

Geposted am: Samstag, 12. Dezember 2009
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Sekt für die Maus

Samstag Vormittag ist ja sowieso die beste Zeit um einkaufen zu gehen. Ganz klar, denn man ist ja quasi ganz allein auf weiter Flur und kann sich so die nötige Zeit nehmen um das Produktsortiment zu studieren und die gewünschten Artikel in den Einkaufswagen zu legen. Genau so funktioniert es nur wenn man allein zu Haus bei Amazon bestellt. Denn genau diesen Gedanken hegten scheinbar auch gefühlte einemillionsiebenhundertfünfunddreißigtausendachthundetsechs Menschen als ich heute den allwöchentlichen Einkauf erledigen wollte … aber der Reihe nach.
Die Herzdame hatte gestern und heute Nachtschicht, so dass das Bespaßungsvergnügen der Maus bei mir liegt. Und da wir gestern nicht einkaufen waren, mussten wir es eben heute tun. Also rein mit der Maus in den Skianzug, Stiefel an, Mütze auf und los. In der Tiefgarage des Einkaufszentrums meiner Wahl, wollte ich gerade den begehrten Parkplatz an der Pole Position ansteuern als ein junges Pärchen mit Kleinkind und riesem Einkaufswagen ihr geparktes Fahrzeug ansteuerten. Unglücklicherweise befand sich dieses neben meinem begehrten Parkplatz. Aber ich habe ja Verständnis. Nachdem der Einkaufswagen auf eben meinem Spot abgestellt wurde, bemühte sich der junge Mann deutlich den Einkauf zu verstauen. Seine Frau versuchte unterdessen das Kind in den Kindersitz zu bringen und anzuschnallen. Er brachte inzwischen schon den Einkaufswagen weg als sie immer noch beschäftigt war. Ganz klar, dass mir die geöffnete Wagentür ein Einparken unmöglich gestaltete. Gefühlte 25 Minuten Wartezeit später hatten sie es dann geschafft und das Schreischwein Kind war festgezurrt wie Jochen Schweizers Fallschirm. Endlich!
Also los: Einparken, aussteigen, Maus rausholen, Einkaufskiste aus dem Kofferraum und Auto absperren. Dann rüber zu den Einkaufswagen. Meine Einkaufskiste kurz auf die benachbarte Wagenreihe abgelegt und mit der freien Hand in der Hosentasche den Euro gesucht und gefunden. Wagen aus der Reihe gezogen und als ich den Sitz öffnete um die Maus zu platzieren festgestellt, dass es keinen Sitz gab. Einen kritischen Blick später dann den nächsten Wagen gewählt, den Euro runtergeschmissen und wieder aufgehoben, kurz den Sitz überprüft, die Maus platziert und den Einkaufskorb in den Wagen geschmissen. Na dann kanns ja losgehen. Rein ins Haus und das Laufband zum Erdgeschoss hoch.
Manchmal wünschte ich mir, die Maus könnte auf Kommando Theater machen und losningeln, Situationen dazu gäbe es genug. Denn im Erdgeschoss angekommen, endete die Rolltreppe direkt an einem Promotionstand. Aber wer wird schon einen einzelnen jungen Mann mit Kind ansprechen? Die taten es! Hallo, wir sind ein mittelständisches Unternehmen aus Landshut und … bla bla bla … Trinkwasser … bla bla bla … Stiftung Warentest … bla bla bla … Möchten Sie denn nicht … bla bla bla … weil ich gesehen habe dass sie ein kleines Kind … bla bla bla
Und genau das wäre so eine Situation. Aber nein, genau dann wenn man es mal bräuchte, sitzt die Maus da und freut sich.
Ach wissen Sie, nein ich möchte nicht, der anstehende Einkauf wird anstrengend genug und mit der Kleinen möchte ich hier heute nicht den Vormittag verbringen, auch wenn Sie da ein ganz tolles … Schönes Wochenende
Also weiter und rein in den Supermarkt. Die ersten Regalreihen mit dem besten der 80er, 90er und von heute und dem ganzen anderen Billigplunder haben wir in Rekordzeit hinter uns gebracht um das Laufband ins Obergeschoss zu nehmen. Naja, war gar nicht so voll und ich wäre beinahe durch die Gänge gekommen. In der Obst- und Gemüseabteilung stritten sich ein paar Hausfrauen um die letzten genießbaren Birnen und zwischen dem Handgemenge konnte ich auch noch welche ergattern. Naja, knappe 20 Jahre Karate müssen sich ja auch mal auszahlen.
Die Maus war dann sehr verhalten, wofür ich sehr dankbar bin. Und während wir sonst den Einkaufswagen in den breiten Gängen kreisen lassen, weil das wie Karusselfahren ist, war das heute nicht möglich … naja, bis auf ein oder zwei Mal. Und die Maus liebt es!
Also wieder runter ins Erdgeschoss, ein paar Getränke mitgenommen und ab zur Kasse. Nun ist es mit der Maus so, so lange sich der Wagen bewegt ist alles paletti, aber wehe wenn er für einen längeren Zeitraum stehen bleibt. Ich wählte eine Kasse, an der nur ein Herr stand. Der hatte zwar viel im Wagen, aber Männer sind da recht schnell, den Krempel auf´s Band zu werfen und hinterher systematisch wieder im Einkaufswagen zu platzieren. Also hinten ran und schon mal unseren Einkauf mit aufs Band gelegt. Während bei dem Herren vor mir die Waren über den Barcodescanner gezogen wurden, nahm ein älteres Paar den Platz hinter uns ein. Sie legten zuerst ein paar Flaschen Bier und eine Flasche Sekt aufs Band. Das war dann die Zeit der Maus, denn sie versuchte nun nach den Flaschen zu greifen. Aber Bärchi, du sollst doch nicht bei Fremden nach Bier betteln Dieser Kommentar löste ein leichtes Grinsen der beiden aus, worauf der Herr in einem fiesen bayerischen Akzent meinte, dass man als kleiner Bua schon beizeiten anfangen muss. Etwas irritiert fragte mich dann seine Frau, ob es sich bei der Maus nicht doch um ein Mädchen handele, sie konnte nämlich erkennen, dass sie nicht nach den Bierflaschen langen wollte sondern nach der Sektflasche.
Und dann waren wir endlich an der Reihe. Die Maus war inzwischen schon unruhig, schließlich ging es auch schon langsam gen Mittag zu.
Ware über den Scanner ziehen, ich packe parallel dazu und systematisch alles in meine Einkaufskiste, bezahlen und ab die Post. An der Rolltreppe zur Tiefgarage stand dann wieder dieser blödgrinsende Promoter, der uns offensichtlich wiedererkannte. Ohne ihn eines Blickes zu würdigen, ging ich an ihm vorbei. Nein ich hatte kein Interesse an einem … ach was weiß denn ich.
Die Maus war inzwischen wieder ganz glücklich, dass sich der Wagen wieder bewegte. Also runter und zum Auto. Einkaufskiste und Getränke in den Kofferraum, Maus in den Kindersitz, Auto absperren, in zulässiger Höchstgeschwindigkeit den Einkaufswagen wegbringen und ab durch die Mitte.

Ich freue mich schon auf heute Abend, wenn der Herzdame dann auffällt was ich alles vergessen habe. Ist aber kein Problem, denn der Edeka am Flughafen hat auch sonntags geöffnet und da ist nie was los …

Geposted am: Samstag, 5. Dezember 2009
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Erste Schritte

Die Maus hat heute keinen Mittagsschlaf gemacht und beim nachmittaglichem Spaziergang unerträglich ganz schön ningelig. Auch später beim Abendessen war die Situation anstrengend.
Das schwierige, wenn sie müde ist, ist dann ihre Koordination, man muss immer hinterher sein und aufpassen, dass sie nicht stürzt.
Heute abend lag ich dann rücklings auf dem Boden. Die Maus kam angekrabbelt, krabbelte auf mich und setze sich rittlings auf meinen Bauch. Kurz darauf schwang sie ein Bein auf die Seite des anderen. Dann stand sie auf und ging ihre ersten drei Schritte, um sich dann an der Couch festzuhalten. Großartig!
Ich hab das erst gar nicht so richtig realisiert, aber als ich es dann tat, war die Freude groß und ich bejubelte die Maus, die in diesem Moment gar nicht mehr so richtig verstand was eigentlich los war.

Ich freue mich immer sehr über ihre neuen Entwicklungen und bin ganz stolz auf mein großes Mädchen.

Geposted am: Donnerstag, 26. November 2009
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The Green Staubsauger

Kürzlich lief The Green Mile im TV. Vielleicht habt ihr ihn gesehen oder kennt die folgende Szene: Während der Hinrichtung von Eduard Delacroix, bei welcher Percy den Schwamm nicht nass gemacht hat, geht´s ziemlich rund. Eduard verbrennt auf dem elektrischen Stuhl, im ganzen Trakt kommt es zu Stromschwankungen. Die Glühbirnen brennen knallen durch und draußen rumpelt ein mächtiges Gewitter. Die Zuschauer, die zur Hinrichtung erschienen sind kreischen und schreien, wollen aus dem Raum, in dem es inzwischen bestialisch stinken muss, fliehen. Und während des gesamten Szenarios ist „Wild Bill“ Wharton damit beschäftigt, seine Zelle auf den Kopf zu stellen, alles zu zerlegen, laut zu schreien und zu singen.
Ich nehme an, ihr erinnert euch.

Wir haben uns, zu Quelles besseren Tagen, einen neuen Staubsauger bestellt. Natürlich wurde der gleich frisiert: Edelstahl-Ansaugrohr, offener Luftfilter, Doppel-Weber-Vergaser … dezent tiefer mit fetten Felgen. Natürlich macht das Ding richtig Krach, so dass ich regelmäßig maximal genervt bin, wenn die Herzdame ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgeht.

Jetzt wird sich der eine oder andere fragen, was denn diese beiden Sachen hier gemein haben, aber der Zusammenhang lässt sich relativ schnell herstellen.
Die Herzdame, hatte die letzten beiden Tage Nachtschicht, so dass ich hier den Haushalt und die Betreuung der Maus übernahm. Für den heutigen Nachmittag, hat sich die Herzdame einen Friseurtermin besorgt. Also hat sie heute lange ausgeschlafen, sich dann einen Kaffee gegönnt und bevor sie das Haus in Richtung Haarspalterei verließ, noch schnell ein paar Aufgaben verteilt: Spüler ausräumen, die Maus bespaßen, Klamotten aus Waschmaschine in den Trockner und in der ganzen Butze staubsaugen.
Und wenn ich etwas überhaupt nicht mag, dann ist es staubsaugen.
Also Zähne zusammenbeißen und los. Natürlich musste der Boden erstmal von zahlreichen Gegenständen, überwiegend die Spielsachen der Maus, befreit werden. Ein Kampf gegen Windmühlen, denn alles was ich aufräumte, räumte die Maus wieder aus.
Plan B: Also kurzerhand die Maus geschnappt und mit dem nötigsten Spielzeug in ihr Gitterbett gesetzt. Dann schnell die Wohnung zum anstehenden Sauggang vorbereitet und den Staubsauger geholt.
Als ich dann den Staubsauger startete, fing die Maus auch schon an: sie stand in ihrem Bettchen, hielt sich am oberen Rand fest und schrie aus voller Kehle. Es war kein Weinen, einfach nur ein lautes langanhaltendes Schreien. Dann ließ sie das Geländer los, setzte sich und fing an das Spielzeug aus dem Bettchen zu werfen. Ich warf es dann wieder zurück, damit sie es abermals mit Schwung auf die andere Seite des Bettgitters befördern konnte. Als ich den Staubsauger kurz ausschaltete, um ein paar Dinge zu räumen, saß die Maus ganz brav im Bettchen, schaute wie ein Engel, als ob nicht gewesen wäre. Und als ich den Staubsauger wieder einschaltete, stand sie wieder auf und fing wieder an zu toben. Und irgendwie musste ich dann an The Green Mile denken … Fehlte nur das Gewitter draußen und dass die Maus selbstgedichtete Lieder singt.

Geposted am: Freitag, 20. November 2009
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Amazon – Apple Mighty Mouse

Ich habe heute einfach mal eine Videorezension für Amazon erstellt. Der Grund war für mich ganz klar: Ich muss den Scheiß mal ausprobieren. Bei Amazon gibt es dann genau das gleiche Viedeo nur eben ohne Vor- und Abspann.

Nach dem Klick gibts dann noch die Affiliate Links direkt zur Apfels mächtiger Maus bei Amazon, wahlweise mit Schwanz oder Blauzahn

(mehr …)

Geposted am: Mittwoch, 19. August 2009
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