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Neuer Job gesucht?

Ich hab ja bisher nicht selten kund getan, wie glücklich ich in meinem Job bin.
Ich arbeite in einem großartigen Team und in einem der spannendsten Bereichen am Markt, dem Webhosting. Derzeit entwickelt sich wohl kein Bereich so schnell wie das Internet und die Ansprüche von Kunden an das Webhosting ändern sich einfach ständig.

Der Grund warum ich das heute schon wieder erwähne, liegt darin, dass ich dieses Glück, einen so großartigen Arbeitgeber gefunden zu haben, gern teilen möchte. Mein Arbeitgeber sucht derzeit Personal. Gerade berufliche Quereinsteiger sind hier willkommen. Die genaue Stellenausschreibung findet ihr hier und ihr könnt in eurer Bewerbung gern Bezug darauf nehmen, dass ihr hier im Blog davon erfahren habt.

Möglicherweise seid ihr nicht aus dem Münchener Raum, auch das stellt kein Problem dar, ich bin mir sicher, dass man über alles reden kann.

Geposted am: Freitag, 22. Juli 2011
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Zwischenstand Jobsuche

Etwas mehr als einen Monat später, greife ich das Thema Jobsuche noch einmal auf.
Inzwischen habe ich von insgesamt von 19 Bewerbungen drei Absagen erhalten und ein Vorstellungsgespräch geführt. Demnächst steht ein Telefoninterview an, ansonsten ist fast alles unverändert.

Inzwischen bin ich zu weiteren Erkenntnissen gelangt, die mir die generelle Suche nicht gerade vereinfachen. In Zeiten des www wirft der eine oder andere Personaler auch gern mal den Bewerbernamen in die Suchmaschine seiner Wahl. Ob das jetzt gut für mich, vermag ich nicht zu entscheiden. Aber genau das sollten auch mal die Bewerber machen. Es ist schon interessant was man denn so alles findet. Besonders interessant war für mich ein Forum. Dieses habe ich schon mehrmals eher zufällig in meiner Trefferliste angeklickt. Dort wurden teilweise über Jahre hinweg etliche Kommentare zu Unternehmen geschrieben, teils anonym, teils mit Angabe eines Nicknames.
Natürlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass negative Kommentare im Verhältnis stehen sollten. Wenn in einem Unternehmen mit 1000 Mitarbeitern zwei meckern, dann liegt es wohl nicht zwingend am Unternehmen. Wenn sich natürlich vergleichbare Kommentare häufen, kann und sollte man schon mal drüber nachdenken.
Wenn man ein wenig sucht, findet man Gehälter, Kontakte, Hierarchien und nahezu alles was man wissen möchte.

Ein anderes Problem ist das Thema Gehalt. Gibt man in der Bewerbung eine Gehaltsvorstellung an, läuft man Gefahr, dass dieses zu hoch ist und man durchs Bewerbungsraster fällt. Andererseits will man sich ja auch nicht zu günstig verkaufen.
Ich bin schon fast der Meinung, dass der Arbeitgeber, der eine Stelle ausschreibt, gleich einen Gehaltsvorschlag mit angibt. Dann weiß man wenigstens worauf man sich einlässt. Ich ärgere mich, wenn ich Zeit und Energie in eine Bewerbung stecke, möglicherweise noch Kosten für ein Bewerbungsgespräch entstehen um dann über das angebotene Gehalt zu lachen.

Was ich bisher auch noch nicht verstanden habe ist der Zeitfaktor. Natürlich gehen gerade in größeren Unternehmen mehr als zwei Bewerbungen ein. Diese wollen gesichtet und vorsortiert werden. Das dauert. Es folgen Einladungen zu Vorstellungsgesprächen und Auswertungen. Auch das dauert. Es folgen evtl weitere Gespräche die wiederum ausgewertet werden müssen, was auch wieder dauert.
Man unterbreitet dem Bewerber erster Wahl ein Angebot.
Aber jetzt mal ganz ehrlich, meine älteste noch laufende Bewerbung ist bereits über drei Monate alt. Der Eingang wurde mir bestätigt und auch jedes Mal wenn ich nachgefragt habe, teilte man mir mit, dass das Asuwahlverfahren noch nicht abgeschlossen sei. Die Bearbeitung dauere so lange, da man sich in einem Umstrukturierungsprozess befinde. Ah ja! Und an dieser Stelle kann ich ja noch dankbar sein, denn andere Unternehmen schaffen es nicht einmal den Empfang zu bestätigen. Verstehe ich aber, dauert schon ganz schön lange, eine vorgefertigte Mail rauszuschicken. Vielleicht sollte ich mich mal in Richtung HR weiterqualifizieren.

Liegt es vielleicht an mir, dass alles so unnötig kompliziert scheint?
Ein Freund hat sich in seinem Leben erst einmal beworben. Alle anderen Male ist er zum Unternehmen hingefahren und hat gefragt, ob sie Leute suchen und ihn beschäftigen wollen. Und das mit Erfolg!
Sollte ich mal diesen Weg gehen? Einfach rein zu Erich Sixt Guten Tag, ich bin der Neue!

Geposted am: Sonntag, 15. November 2009
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1. Vorstellungsgespräch

Ich durchstöberte den Stellenmarkt der Süddeutschen und entdeckte eine Stelle die mir durchaus zusagte. Dem üblichen Prozess folgend (Vormerkliste & ne Nacht drüber schlafen) ging ich meinem gewohnten Tagesgeschehen weiter nach als das Telefon klingelte. Ein Herr am anderen Ende der Leitung teilte mir mit, dass er mein Profil in der Jobbörse gefunden habe und er hätte da was ganz Tolles für mich. Er sagte, dass er für einen Arbeitgeber einen Automobilkafmann für dieses und jenes Tätigkeitsfeld suche. Irgendwie kam mir das bekannt vor und meinte, dass sei doch Firma XY die suchen einen XYZ. Ich erfragte noch einmal, wen ich denn da am Telefon habe, denn ich verstand am Anfang des Telefonates nicht ganz. Herr Sowieso von der Firma [bitte beliebigen Namen einer Zeitarbeitsfirma einsetzen]. Ahja, die Frage, warum ich denn den Kontakt über ihn herstellen und auch für das von ihm vertretene Unternehmen arbeiten solle, konnte er mir nicht zufriedenstellend beantworten, schließlich habe ich die Anzeige ja auch gesehen und könne mich ja direkt dort bewerben.
Nichtsdestotrotz sendete ich ihm Lebenslauf und Zeugnisse zu, das war an einem Freitag. Am Montag rief er mich wieder an, dass ich am Dienstag ein Vorstellungsgespräch hätte. Na wunderbar.
Inzwischen, also zwischen Freitag und Montag, hatte ich mir auch so meine Gedanken gemacht und war mir nicht mehr so sicher, ob ich diesen Job wohl überhaupt machen wolle. Ich beschloss, diesen Termin als persönliches Training wahrzunehmen, ich könnte hoch pokern und hätte nichts zu verlieren.
Im Verlaufe des Gespräches, es ging gerade darum, wie wichtig diese Position für das Unternehmen sei, hakte ich kurz ein und fragte warum die Stelle denn mit Zeitarbeitsnehmern besetzt werden solle. Es handele sich momentan um einen personellen Engpass. Ich konnte nicht locker lassen, schließlich war die Stelle ja auch in der Süddeutschen ausgeschrieben.
Ich erklärte ihm, dass ich den Job keinesfalls für eine Zeitarbeitsfirma antreten werde und wenn er mit mir ins Geschäft kommen wolle, dann nur wenn er mich direkt einstellt.

Weiter möchte ich nicht auf dieses Gespräch eingehen. Alles in Allem verlief es sehr gut, der Herr mit dem ich das Gespräch führte und mein potenzieller späterer Vorgesetzte waren sehr nett. Die sonstigen Konditionen dort sind gut und liegen über meinen bisherigen. Über Gehalt wurde noch nicht gesprochen.
Insgesamt habe ich einen sehr positiven Eindruck des Unternehmens gewinnen können und auch als wir über die Aufgabengebiete im Speziellen sprachen, sagten mir diese durchaus zu.
Was den weiteren Verlauf betrifft ist es so, dass ich der erste Bewerber war und zwei Bewerberrunden geführt werden. Ich würde mich sehr freuen wenn ich in die zweite Runde eingeladen werde. Sollte dann letztlich das Gehalt auch noch stimmen, wäre es perfekt.

Geposted am: Samstag, 14. November 2009
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Immer das gleiche Phänomen

Es ist noch nicht so lange her, da habe ich mit einem ehemaligem Kollegen beim Kaffee zusammengesessen und wir unterhielten uns kurz über aktuell laufende Bewerbungen.
Natürlich hat jeder unter seinen Bewerbungen den persönlichen Favoriten. Nach abgesandter Bewerbung beginnt man über die Position und den Job nachzudenken, wie das dann so sein wird, welche Probleme auf einen zukommen und wie man diese lösen kann. Man steigert sich so richtig rein und ist gedanklich schon im Job.
Meinem (Ex)Kollegen ergeht es genauso und er meinte dann so Man steigert sich da rein und dann klappt es nicht
Verdammt, Recht hat er und ich kenne das auch. Ich habe ja schon öfter Bewerbungen schreiben müssen und mit meinem Favoriten war es dann immer dasselbe. Die Bewerbung in welche ich die meiste Hoffnung und Energie gesteckt habe, ist dann letztendlich auch die, welche ich nicht bekam.
Ich habe heute die Absage auf meine bevorzugte Stelle erhalten.

Zwischenstand: 9 Bewerbunge, davon 3 Absagen

Geposted am: Dienstag, 27. Oktober 2009
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Zwischenstand Jobsuche

Aktuell stehe ich noch in Lohn und Brot. Allerdings ist mein Arbeitsvertrag fristgerecht zum 31.10.09 gekündigt und momentan hat es den Anschein als seien wir noch ganze drei Mitarbeiter in ganz Bayern. Der Insolvenzverwalter arbeitet auf Hochtouren und alles neigt sich dem Ende.
Langsam muss ich dann mal in die Pötte kommen, damit ich idealerweise am 1. November im neuen Job bin. Gerade in Kontakt mit dem Assiamt der Agentur für Arbeit, hatte ich ja schon Begegnungen der besonderen Art. Dieses Mal scheint alles anders. Die Leute lassen mich dort in Ruhe und das neue Portal, also die neue Jobbörse, ist mal richtig gut gelungen. Nettes Layout und enorm hoher Funktionsumfang, so ist z.B. möglich sich aus der Jobbörse heraus direkt zu bewerben und man entscheidet dabei, welche Anhänge man mitsenden möchte.

Jetzt mal ohne Witz: die neue Jobbörse der Arbeitsagentur ist eine Meisterleistung … Zu den Angeboten darin, sag ich jetzt nix

Leider hat sich die Qualität der dort angebotenen Stellen nicht wirklich verbessert und ich habe immer wieder den Eindruck, dass überwiegend Billiglohnanbieter über die Arbeitsagentur suchen.
So viel besser sieht es aber auch bei den zahlreichen Jobbörsen und Stellenmärkten verschiedener Zeitungen auch nicht aus, die haben es sich allerdings auch nicht auf die Fahne geschrieben, Arbeitsplätze zu vermitteln. Dort findet man dann überwiegend Zeitarbeitsfirmen. Dazu möchte ich eigentlich nichts sagen, denn Konditionen solcher Unternehmen dürften ja weitestgehend bekannt sein.
Ein in den letzten Jahren neuer und in den letzten Jahren scheinbar expandierter Markt sind Arbeitsvermittler. Überrascht war ich, dass selbst Positionen im unteren und mittlerem Managementbereich über Arbeitsvermittler besetzt werden.

„Gerne Bewerber aus östlichen Bundesländern. Arbeitgeber unterstützt bei Wohnungssuche“

Ich möchte nicht irgendeinen Job machen, nur um Arbeit zu haben. Vielmehr möchte ich einen Arbeitsplatz finden an welchem alles passt und ich mich idealerweise auch selbstverwirklichen kann. Ich möchte mich motiviert einer Aufgabe widmen und mich nicht jeden Tag in die Arbeit zwingen müssen. Ich möchte etwas für mich und für meinen Arbeitgeber schaffen. Ich möchte einen gute Arbeit leisten und dafür auch gerecht entlohnt werden.
Ist denn diese Einstellung so schlecht? Ich denke nicht und es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum Arbeitgeber nicht dementsprechend reagieren.

Filialleiter bei Beate Uhse? Hmm …

Ich muss gestehen, dass ich mir auch nicht ganz genau im Klaren bin, was ich möchte und was nicht. Ich bin einer beruflichen Neuorientierung nicht abgeneigt. Aber in vielen Berufen wird es Quereinsteigern nicht gerade leicht gemacht, meistens nicht mal schwer, eher unmöglich. In Bereichen in denen ich mich gut auskenne, bekomme ich keinen Job, weil bestimmte Ausbildungsvoraussetzungen fehlen.

Nein Danke, ich möchte nicht bei einem Arbeitgeber arbeiten der Hartz heißt

Und wie sieht´s jetzt aus? Ich habe eine Handvoll an Bewerbungen draußen und bisher maximal das Feedback erhalten, dass die Bewerbung eingegangen sei. Na das ist ja mal was und keine News sind meist besser als Schlechte. Bei meinem Favoriten habe ich mich bereits Ende Juli beworben und wenn ich so auf den Kalender schaue haben wir Oktober. Ist man denn nicht daran interessiert, eine offene Stelle so schnell und so gut wie möglich zu besetzen? Schließlich scheint doch dort Arbeit zu sein, die bewältigt werden muss.

Wie auch immer, ich drück´ mir die Daumen und gehe optimistisch der Zukunft entgegen, auch wenn es nicht immer leicht ist.
Die Zitate entstammen übrigens meinen Tweets vom 2.10.09

Geposted am: Dienstag, 6. Oktober 2009
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Kommentare: 1 Kommentar.



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