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Mach et jut Dolores

Gestern verstarb Dolores O’Riordan. Normalerweise ist mir der Tod von Musikern nicht unbedingt einen Blogpost wert, doch als ich das heute morgen gelesen habe, hat mich dies irgendwie betroffen gemacht.
The Cranberries gehörten in den 90ern zu meinem musikalischen Umfeld und von Zeit zu Zeit wurden die Alben wieder herausgekramt und abgespielt. Ein musikalischer Verlust allemal und ich glaube, die Stimme ist nicht zu ersetzen.

Geposted am: Dienstag, 16. Januar 2018
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Und Das Bieten Wir Dir

aus einer Stellenanzeige:

  • Die Mitarbeit in einem internationalen, wachstumsstarken Unternehmen
  • Ein abwechslungsreiches und dynamisches Arbeitsumfeld
  • Modernste Büro- und IT-Ausstattung
  • Flexible Strukturen, kurze Entscheidungswege und flache Hierarchien
  • Außergewöhnliche Team-Events und weitere Benefits

Jetzt mal im ernst, ist das alles? Ich meine, das ist quasi nichts und der Text steht unter 30.000 anderen Stellenanzeigen auch. Ins allgemeine Deutsch übersetzt steht da, „wir bieten nichts besseres als das, was du woanders auch bekommst“. Dafür sind die Anforderungen in der Regel immer sehr sportlich, super individuell formuliert und meist ist deren Liste deutlich länger, hier nur exemplarisch:

  • Hochschulabschluss
  • drölf Fremdsprachen
  • 17 Jahre Berufserfahrung
  • Bereitschaft zur Mehrarbeit und Überstunden (going the xtra mile)
  • Spaß an der Arbeit (!!!)

Auf einem Arbeitsmarkt wie hier im Münchener Raum, wie wollen die mich motivieren, mich zu bewerben geschweige denn mein bestehendes Arbeitsverhältnis dafür aufzugeben?
Ich meine, zu so einem Arbeitsvertrag gehören ja immer zwei und jeder Lesende kann die Anforderungen prüfen, aber warum wird nicht reingeschrieben, was man dafür geboten bekommt? Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, wer sich auf diese Stellen bewirbt? Kommen da tatsächlich auch die Bewerbungen eurer Wunschkandidaten? Ich meine, wundern muss man sich da nicht und Unternehmen dürfen auch ein wenig für sich werben.

Solltest du in einer Personalabteilung arbeiten und eine Stellenausschreibung gestalten müssen, gib dir mal etwas Mühe. Schreib rein, was ihr wirklich zu bieten habt, reizt ein wenig den Nerv und bleibt einfach mal auf´m Teppich.

Nachtrag: Und während ich dies schrieb und mir so dachte, ich zeig euch mal wie mein Arbeitgeber das macht … Leider findet sich auch da in den Ausschreibungen das gleiche Gesülze wieder. Ich geh dann mal in die Personalabteilung ;)

  • Eine interessante, anspruchsvolle und sichere Vollzeit-Tätigkeit
  • gute Entwicklungsmöglichkeiten
  • Eine abwechslungsreiche Aufgabe im dynamischen Marktumfeld des Internet-Dienstleistungssektors
  • Ein angenehmes Arbeitsklima mit kostenfreien Getränken, täglichem Frühstück, Snacks, Kicker, Teamevents…
  • Ein dynamisches Team mit flachen Hierarchien, das viel Spaß an und bei der Arbeit hat

Aber immerhin werden ein paar Goodies aufgezählt

Geposted am: Freitag, 25. August 2017
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R.I.P. Flash

Weil ich in der letzten Woche Urlaub hatte, konnte ich ein paar Podcasts nachhören und kam so zu der Info, dass Adobe die lebenserhaltenen Maßnahmen für Flash im Jahr 2020 einstellt und den Stecker zieht.
Endlich, wie lange habe ich darauf gewartet. Die Heilung einer Krankheit des Internets … Hoch die Tassen

Geposted am: Donnerstag, 24. August 2017
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Instagram

Ha, da war ich früher mal und da war das noch so: Es gab drei Arten von Bildern: (Ich nenne es mal) Street photography, Food und last but not least, Hipstermädchen mit kinky Fotos
Und dann ist man da kurz mal 5 Jahre (+/-) nicht eingeloggt, und siehe da, aus den Hipstermädchen sind Hipstermuttis geworden mit dickem Bauch in Erwartung des nächsten Kindes. Unheimlich viele Bilder der Kinder.

Ich muss mal meine Liste aktualisieren, wem ich da folge, hab da auch schon die eine oder andere Perle gefunden. Und zugegebenermaßen, sind meine Bilder auch kacke, vielleicht kann ich da ja noch dran arbeiten.

Geposted am: Dienstag, 11. Juli 2017
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Ich will das haben

Ich hätte gern einmal Zukunft bitte … Jetzt! Zum mitnehmen

Vielleicht könnt ihr euch das nicht vorstellen, ich kann das. Das wäre wie Taxi fahren und man darf sogar vorne sitzen.

Geposted am: Mittwoch, 23. November 2016
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Keine Panik

!!! Achtung !!! Achtung !!! Achtung !!!

Bitte verfallen Sie nicht in Panik, es gibt keinen Grund. Wirklich nicht.
Auch wenn die Regierung jetzt ein Pamphlet aufsetzt, welches zu Lebensmittel- und Trinkwasserbevorratung aufruft. Dazu dürfen natürlich auch alle möglichen Dinge wie Bargeld, Kerzen usw auch nicht fehlen. Das ganze nennt sich dann „Konzept zur zivilen Verteidigung“ (FAZ).

Hallo??? Wir schreiben das Jahr 2016 und wir leben in einem der reichsten Länder Europas. Die Mauer ist seit über 25 Jahren gefallen, aber der kalte Krieg konnte erfolgreich wieder entfacht werden. Inzwischen lässt man aber die Muckis nicht mehr Atom-U-Booten oder Kampfjets spielen. Der neue kalte Krieg geht anders. Er funktioniert mit Panik. Man könnte das auch schon als Terror bezeichnen. Mir drängt sich hierbei jedoch die Frage auf, wer genau der Terrorist ist. Na klar, immer die anderen.
Hat unsere Regierung langsam die Buchse voll, weil sie merken, dass es doch ne scheiß Idee war, Waffen zu exportieren (lassen) oder sich bei notwendigen Entscheidungen in der EU, der Stimme zu enthalten? Fürchtet man nun die Konsequenzen daraus, den Kopf so tief im Arsch der Amis zu haben?

Okay, doch Panik. Denn das wären gute Gründe …

Erhöhen wir das Paranoia Level: Erinnert ihr euch an die Berichterstattung vom 11.09.2001? Wie überraschend „wenige“ in den USA ums Leben kamen, weil so viele an diesem Tag nicht im Büro erschienen sind. Ist das von der Regierung erstellte Konzept nun ein Wink mit dem Zaunpfahl?

Langsam bekomme ich wieder Angst … Jetzt dann doch Panik? Oder nicht?

Und das genau ist für mich die Definition von Terror. Die Unwissenheit, das Mürbe machen, sich sorgen und den Kopf zerbrechen. Angst haben. Für unsere Regierung jedoch optimal. Menschen die Angst haben, kuschen. So kann die Regierung weiteren Blödsinn verzapfen, den wir hinnehmen, weil er unserer Sicherheit dient. Weil er unseren Wohlstand schützt.

Auf welcher Seite der Grenze sind die Terroristen eigentlich?

Eine Welt, in der Faschismus selbstverständlich ist,
in nur der was werden kann, der ohne Skrupel ist,
in der Menschen durch Gesetze stillgehalten werden,
und durch staatliche Gewalt täglich tausendfach sterben.

Eine Welt, in der die Kirche die Moral repräsentiert,
eine Kirche, deren Vergangenheit mit Blut verschmiert.
Eine Welt, die Menschen täglich unter Zwänge setzt,
in der Macht und Geld als erstes kommt und Menschlichkeit zuletzt,

in dieser Welt will ich nicht leben – Nein Nein
in dieser Welt ist nicht mein Platz – Nicht mein Platz
in dieser Welt darfs‘ mich nicht geben,
also scheiss ich auf diese Welt

Eine Welt, die ihre Kinder noch verhungern läßt,
in der wenige das meiste haben und viele nur den Rest,
Eine Welt, in der durch Ignoranz die Menschen sterben,
durch dekadente Vorurteile Mut und Liebe verderben.

Eine Welt, die keine Welt im Kopf der Menschen ist,
weil das Denken meist am Ortsrand schon zuende ist.
Eine Welt, die keinen Platz für’s Individium hat,
alle Farben grau macht und die Phantasien platt.

in dieser Welt will ich nicht leben…

Und trotzdem träume ich und hab so manche Phantasie,
Und deshalb kämpfe ich, sonst bleibt der Traum nur Utopie

Geposted am: Montag, 22. August 2016
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Angst

Ich habe keine Angst vor Bomben.
Ich habe keine Angst vor Terrorismus.
Ich habe keine Angst vor Ausländern, egal woher sie kommen.

Aber

Ich habe Angst davor, dass Menschen falsche (Wahl)Entscheidungen treffen.
Ich habe Angst vor den Folgen der aktuellen Politik und vor den Folgen der Bewertung aktueller Situationen.
Ich habe Angst davor, dass Rechtsradikalismus und zugehöriges Gedankengut zur Normalität in diesem Land werden.
Ich habe Angst vor Taten von Idioten, die in diesem Land, Vorkommnisse falsch interpretieren und die falschen Schlüsse ziehen.

In meinem realen Umfeld spielen diese Themen eigentlich keine Rolle, in meinem kleinen bayerischen Kaff ist es friedlich und mein Umfeld besteht aus normalen Menschen. Aber da draußen … da sind ja noch viel mehr. Und da gibt es welche, die finden toll, was da von einer Partei an Stammtischparolen rausgehauen wird. Und dann kommt wieder die Angst

die Angst, dass es irgendwann mehr Idioten als normale Menschen gibt.

Geposted am: Freitag, 8. Januar 2016
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Arme Polizisten

Da schreibt eine deutsche Polizistin (mit griechischen Wurzeln) ein Buch, wie schlecht es um die Polizei und den Respekt ihnen gegenüber in diesem Lande steht. Ihr familiärer Ursprung qualifiziert sie natürlich dazu ein solches Buch mit entsprechender Haltung zu schreiben.
Zugegebenermaßen ist es für mich schwierig mich ernsthaft darauf zu beziehen, da ich es selbst ja nicht gelesen habe. Aber ich erfreue mich immer wieder der Facebookbeiträge in denen dieses Buch in Zusammenhang mit Stimmungsmache gegen Asylanten und Ausländer genutzt wird. Und dabei bin ich so froh, dass die Deutschen ein Volk der Frohnaturen und des Pazifismus sind. Hätten wir keine Ausländer, würde die Polizei nur noch den Verkehr regeln … oder so ähnlich.

Ich wurde im Zeitraum Mai 2012 bis April 2015 zahlreich von der Polizei angehalten. Grund: Keiner. Naja, bis auf eine Polizistin, die mir bestätigte, dass es am 3er Golf liegt, in Kombination mit Mütze und Bart (sic!). Die Kollegin war im Übrigen auch so überrascht, dass gegen mich nichts vorliegt („Auch nicht Drogen?“), dass sie es zu laut aussprach. Wir haben hier also schon seitens der Polizei mit Vorurteilen zu tun.
Nun gut, ihr vertraut mir nicht, wie soll ich euch dann vertrauen?
Wenn Polizisten mir gegenüber aggressiv reagieren, weil ich den Alkoholtest verweigere, warum wundern sich die Herren und Damen, wenn man Ihnen aggressiv gegenübertritt? Wald und rufen … kennste, oder?

Vielleicht sollten sich die Herren in Grün mal überlegen, ob man sich Respekt verdient oder anziehen kann. Nur weil sie eine Uniform tragen sind sie keine besseren Menschen. Dabei sollte JEDER Mensch respektvoll behandelt werden.

Geposted am: Montag, 19. Oktober 2015
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